Früher benutzten die Albaner das Echo in den Bergen um Nachrichten zu übermitteln. Eine alte Legende inspirierte mich zu „Jehona e maleve“ (Echo der Berge): Eine Mutter verflucht den Mond, weil der ihr kein Zeichen gegeben hat, als ihr Sohn starb. Dazu schrieb ich eine zweite Strophe, in der Hoffnung, die alte Güte, dieser unglaublich starken Frauen heute wieder aufzuwecken, um der Blutrache ein Ende zu setzen.

 

Tu shkrift drita ty moj han
Qe s’ma solle at nat nje fjale
N’lugje t’reja per me dal
Hakun djalit me ja marr

Tu shoft drita ty moj han
Qe mu zemer me ke dhan
E un hakun s’mun e marr
Nje nane me i dhan vaj.

 

[Mond, ich verfluche dein Licht, weil du mir letzte Nacht kein Zeichen gegeben hast, ins Tal zu gehen um Rache zu nehmen für meinen toten Sohn.
Mond, ich verfluche dein Licht, weil du mir ein Herz gabst. Ich kann meinen Sohn nicht rächen. Ich kann keiner anderen Mutter den selben Schmerz zufügen.]

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