SHQIPERIA (ALBANIEN)
....dort bin ich groß geworden...

Die sonnige Seite habe ich nie wahrgenommen, nur dass es dort keinen Ausgang gab. In der Kindheit wirkte es wie ein sicherer Ort. Ich bewegte mich frei, ohne Angst zu haben.

Mit dem Älterwerden zeigten sich auch die Grenzen.

Unsere Vorstellung vom Leben außerhalb Albaniens war geprägt von Film-, Musik- und Literaturhits, die das Sieb der Zensur passiert hatten.


Es blieb nur noch eins übrig: DIE GRENZEN ZU BRECHEN!
So überschritt ich die Maschendrahtzäune des eisernen Vorhangs der um mein Land gezogen wurde um eine neue Heimat zu suchen.


Emigranten müssen den schmalen Grat zwischen Tatsachen und Vorstellungen gehen, die auf wenigen Bildern, Tönen und Zeilen basieren.

Die Vorstellung nach einem Ort der idealen Heimat ließ nach.
Sie machte der Erkenntnis Platz, das es Heimat immer und überall gibt und mittlerweile fühle ich mich überall zuhause. Manchmal lege ich mich im Niemandsland hin und lasse die Sonne auf mich strahlen. Und auch dort fühle ich mich „geheim“ und „daheim“.


Tatsache ist, ich bin hier.

Unerfüllte Lieben erfüllen unseren Alltag.

Viele von uns kennen das “warten auf...” all zu gut, genau so gut wie das “nichts” was davon kommt.

Und trotzdem geben wir nicht auf.Mit Selbstgesprächen versuchen wir, das zu retten, was es gar nicht gibt.

 

"Als das Telefon nicht klingelte,

dachte ich das wärest du,

ohne Wortehast du meine Stille gestohlen."

 

 

 

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